Autor Thema: Die Freiherrntümer und Gemarkungen Erbnachts  (Gelesen 695 mal)

Offline Harrkon v. Wendt

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Die Freiherrntümer und Gemarkungen Erbnachts
« am: Januar 24, 2010, 19:11:14 »
Grüße

Wie bei der Erbnachtgesprächrunde einmal angesprochen habe ich mich mal hingestzt und meine Gedanken zu meinem Freiherrntum niedergeschrieben. Ich werde auch bei Gelegenheit noch die dazu passenden Fotos ergänzen.

Ich hätte dazu gerne ein wenig Feedback und würde mich freuen hier demnächst ähnliches von den anderen Lehen Erbnachts lesen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobi


Freiherrntum Wendt

Wappen
Rot weißer sitzender Fuchs auf grünem Grund


Bewohner
Zirka fünfhundert Menschen, davon
Waldstein 230 Köpfe davon 20 Zwerge
Fuchshaag 25 Köpfe
Düsterbrunn 30 Köpfe

Bekannte und wichtige Orte

Lilienfels - Waldstein "" Brücke Erbnachter Seite, Waldstein

Diese Brücke ist ein Wunderwerk der Baukunst und war nur in Zusammenarbeit mit den den Dornengrundern und dem zwergischen Steinmetzen überhaupt möglich. Seit der Befreiung und dem Fall der Dornengrunder Hecke, entwickelt sie sich Tag für Tag mehr zu dem was sie einst war, ein Zeichen der Freundschaft zwischen Erbnacht und Dornengrund. Die Siedlung Waldstein, hat wie das restliche Wendt sehr unter der Besatzung gelitten und hat während dieser Zeit fast die Hälfte ihrer Einwohner verloren. Doch die Waldsteiner sind frohe Mutes ihre Stadt wieder zu altem Glanz zu bringen, besonders da man langsam wieder der Flusshandel anläuft und auch die erste zarten Handelsbeziehungen mit Dornengrund gedeihen.

Fuchshaag, Haus Wendt

Fuchshaag ehmaliger sitzt des Freiherrn Teron von Wendt. Weder vom umliegenden Weiler noch von dem befestigten Guthaus hat etwas die Zeit der Besatzung überstanden. Nur noch Ruinen erinnern an das trutzige Gebäude. Seit neustem haben sich einige Wendter in dem verlassnen Weiler nieder gelassen und scheinen diesen aus purem Trotz  wieder bevölkern zu wollen.

Düsterbrunn, einst Hellbrunn
Ein kleiner Weiler unweit von Fuchshaag, fast völlig niedergebrannt, von Söldnern und Brignanten, der dunklen Besatzer.Befindet sich seither im zaghaften Wiederaufbau.

Der Main

Die Lebensader, Main ist bei Waldstein nicht nur ein großer Umschlagsplatz für den Flusshandel, sonder bietet durch seine reichen Fischbeständen, auch eine erträgliche Nahrungsquelle.

Handelsgüter
An den Ufern des Main wird Fischerei betrieben und auch ergiebigen Tongruben lassens dort finden. So ist es nicht verwunderlich, das neben dem Holzhandwerk auch die Töpferkunst betrieben wird. Weiterhin befindet sich dort die seit diesem Frühjahr wieder bewirtschafteten Apfelhaine der Keltnerei "Gräuling" welche für seinen Apfelwein berühmt ist und dieses Jahr wohl zum erstenmal seit zehn Jahren Gräulinger Apfelwein und Saft verkaufen wird.

Wie auch in der restlichen Baronie wird in Wendt Holz geschlagen und auch die Jagd auf Nieder- Rot- und Damwild erfreut sich großer Beliebtheit und so werden besonders prächtige Felle und Häute werden gerne weiter verkauft. Auch vor der Besatzung war die Jagd keineswegs ein Priveleg des Freiherrns und so wird der Speiseplan auch bei dem Volk regelmässig durch Wildbret ergänzt.

Neben Bauholz, werden auch mannigfaltige ,kunstfertige Schnitzerein und vorallem Bögen verkauft. Besonders bekannt sind die "echten" Wendter Bögen aus der Werkstatt der Familie Sehninnger die bereits in der sechsten Generation Bögen fertigt und nach der Besetzung, stolz von sich behauptet nie ein Meisterstück für die Dunklen gefertigt zu haben.

Landschaft und Bauten

Wie andere Gemarkungen und Freihernntümer von Erbnacht dominiert auch in Wendt der Wald.  Zumeinst Mischwälder die vom Main aus immer dichter werden. Wo an den Ufern des Mains  noch Weiden und Trauerweiden dominieren mischen sich gen West noch Eichen, Eiben, Fichten, Tannen und diverse andere Bäume in die üppigen Wälder. Auch wenn man vor der Besatzung stets bemüht war dem  dichten Wald Acker und Weideflächen abzuringen, holte sich der Wald ,dieser mühsam urbar gemachten Bodens während der Besatzung ,schnell wieder . So sind zurzeit ausgiebige Holzschläge, relative große Holzfällerlager und wanderne Tagelöhner an der Tagesordnung.

Die einfache Bevölkerung haust in Holzhäusern, zumeist mehrere Generationen unter einem mit Holzschindeln  gedecktem Dach. Bei den Neubau eines Hauses beginnt man mit der Herstellen eines üppig mit Schnitzerein verzierten Giebels. Die etwas betuchteren Leisten sich ein Fundament aus Bruchstein oder sogar komplett gemauerte Erdgeschosse. Doch abgesehen von Waldstein wird hauptsächlich Holz als Baummaterial verwendet

An den Ufern des Mains hat sich besonders die Bauweise mit Grasodem durchgesetzt.
 
Charakter

Der Wendter ist im allgemeinen ein ziemlich misstrauischer Geselle und macht daraus auch keinen hehl. Der einzige Weg das Vertrauen eines Wendters zu gewinnen sind Taten, leere Worte intressieren ihn nicht.  Erbnachter und besonders Wendter haben es ein wenig leichter das Vertrauen der in Wendt lebenden Menschen zu gewinnen und das liegt schlicht weg an der Abstammung.

Trotz des Misstrauen das man Fremden und Reisenden entgegen bringt, halten die Wendter die Gebote der Gastfreundschaft in ehren. Ergänzt wird dies durch die Sturheit, Zähigkeit und Willenskraft, welche sich mit dennen der Zwerge messen kann.

Ein einmal gegebnes Wort wird meist mit dem Sprichwort "Mein Wort, euer Pfand." untermauert und nur selten gibt man ein Wort leichtfertig. Auch wenn der Wendter nur langsam Freundschaften schließt geht er für  Freunde und Vertraute, auch durch die Hölle und noch weiter wenns sein muss.

Gruppierungen
Die Fuchsfährte

Entstand aus einem alten Wendter Brauch, zum Zeichen der Gastfreundschaft einen Fuchsschweif an die Tür zu nageln. Dieser Brauch gewann mit der Besetzung noch an Bedeutung, dass jene die einen Fuchszahn um den Hals oder Fuchsschweif am Gürtel, sich an dem Widerstand gegen die Besatzung beteiligten und sei es nur den Grenzreitern obdacht zu gewähren oder ihnen Vorräte zu überlassen. Zu erwähnen ist auch das sich Großteile der aus Wendt stammenden Grenzreiter auch, vorher zur Fuchsfährte gehören.
Auch jetzt nach der Besatzung, halten die Wendter an diesem Brauchtum fest und heute kann man wieder vermehrt Fuchsschweife an den Türen in Wendt finden. Viele Mitglieder der ersten Stunde, sind nach Kräften bemüht Wendt wieder aufzubauen, ohne sich dabei persönliche zu bereichern.



Von Waffen, Rüstzeug und Wehr
Eine jede Familie besitzt zumindest einen Bogen und einen Satz Pfeile. Dazu gesellen sich mannigfaltige Hauswehren, von selbst geschnitzen Knüppel, bis zur erbeuteten Hellebarde, verteidigt der Wendter sein Dorf und seine Lieben mit allem was er in die Hände bekommt. Doch zumeist handelt es sich hierbei um Waffen die nebenbei noch als Werkzeug genutzt werden können. Eine besondere Vorliebe scheinen die Wendter daher für Hiebwaffen aller Art zu haben zumeist ergänzt durch ein grobes Rundschild. Neben Leder was auch viel bei der gewöhnlichen Kleidung verwendet wird, sind Kettenhemde als Rüstzeug verbeitet.



Meinung über...

Dornengrunder
Eigentlich ganz anständige Leute und grund ehrlich. Aber sich hinter einer Hecke zu verstecken? Ich weiß nicht was da für eine Hexerei am Werk war aber gute kann es ja nicht gewesen sein.

Troner
Echte Männer und Fraue von Schrot und Korn. Auf die ist Verlass und die Taten von Arkas, dem Schäfer haben wir nicht vergessen.

Rabenmunder
Die Leben weit weg von Deren, ich glaube die wissen gar nicht so recht was um sie herum geschiet.

Zwingern
Pflichtbewusste Männer und Frauen, scheinen zum Soldaten geboren zu sein.

Grenzreiter
Gute Männer und Frauen! Ohne sie wäre es uns noch schlechter ergangen.Ein dreifaches Hoch auf die Grenzreiter!

Steinsberger
Diese seltsamen Vögel sollen mal schön auf ihrer Mainseite bleiben. Wir haben hier genug
Probleme.

Kharkovianer
Diebisches Pack, kaum dreht man ihnen den Rücken zu, packen sie alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die neue Baronin
Hmm ich muss zugeben, als ich hörte das eine auswärtige Frau und nicht Gregor von Erbnacht, den Baronstitel tragen soll, war ich skeptisch. Die dunkle Herrin... die Frau vom guten Freiherr Wendt... doch sie hat dafür gesorgt das wir über den Winter kommen und so wie ich gehört habe speist sie nicht besser als wir. Warten wirs ab was die Zukunft bring...

Der junge Herr von Wendt
Soll Söldner gewesen sein...Naja es ist ein Wendter und lieber ein Wendter als ein Auswärtigen, die Zeit wird zeigen ob er  das Zeug hat uns zu führen wie der alte Teron... bevor er sich mit dieser Hexerin eingelassen hat.
« Letzte Änderung: Februar 03, 2010, 22:32:00 von Harrkon v. Wendt »
"Ich spreche nicht mit Holzbrettchen, da unten sind genug Elfen!"-Barin