Autor Thema: Und noch eine Neue... :)  (Gelesen 2973 mal)

Offline Itani

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #15 am: Mai 30, 2016, 06:45:24 »
Genauso hab ich mir das vorgestellt Thami!! :D Macht doch gleich mehr her. Wo hast die Hiragana-Schrift her? Bzw die ganze Schrift? Wobei ich ja zugeben muss, bei den Kanji musste ich raten ;) Hast Unterricht? Was die Musik angeht, hm ich schätz J-Rock direkt nicht, außer ich stolper drüber, kenn mich da eigentlich wenig aus, hab nur ständig die Soundtracks von irgendwelchen Jdoramas oder Anime laufen  ;D Nachdem du aber so viele Namen genannt hast, hab ich ja genug, die ich mir mal anhören kann*g*

Offline Dimitrios

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #16 am: Mai 30, 2016, 21:02:44 »
Wollen wir das jetzt auf eine ethymologische Herleitung ankommen lassen, mein Lieber? Das verlierst du, das weißt du  ;D?

Steile These für jemanden, der noch nicht mal ne rethorische Frage erkennt.
Elen sila lumenn' omentielvo.

Offline Itani

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #17 am: Mai 30, 2016, 21:43:42 »
Meldet euch, wenn ihr nen Schiri braucht ;)

Offline Dimitrios

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #18 am: Mai 30, 2016, 21:46:09 »
Meldet euch, wenn ihr nen Schiri braucht ;)
;D


Aaaaaach, das kriegen wir auch so hin.
Der Überlebende hat dann halt recht... oder so...  ;D
Elen sila lumenn' omentielvo.

Offline Itani

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #19 am: Mai 30, 2016, 22:17:46 »
Oder so, ja  ;D

Bin eh nicht gut im Schiri sein, parteiisch zuschauen macht viel mehr Spaß.

Offline Navora

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #20 am: Mai 31, 2016, 00:02:38 »
Wir bräuchten einen Ring, damit wir den Thread hier nicht kapern...  >:D

Dann hol ich auch gerne zur genauen Erklärung von rhetorischen Fragen aus, die scheint hier ja noch nicht ganz geklärt zu sein.

Bin trotzdem dafür das wir den Thread jetzt langsam wieder seiner Bestimmung zuführen. Live Wortgefechten macht eh mehr Spaß!

I vad nîn caeda nedh hîth.

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Offline Thami

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #21 am: Juni 07, 2016, 01:11:19 »
Hi Leute,
irgendwie hänge ich grad noch bei dem Hintergrund für meinen Charakter fest. Hätte die Fragen am liebsten schon beim letzten Stammtisch gestellt, aber da kam mir die Arbeit dazwischen....

Bisherige Überlegungen sind:
Nárescien (Haus oder Familienname lasse ich erst mal bewusst außen vor)
Waldelbe
Ich würde sie gerne als noch relativ unerfahrene Jägerin/Wache aufbauen.
Familie: Vater Künstler, Mutter Heilerin, älterer Bruder Krieger, ältere Schwester Künstlerin.
Kennt sich daher etwas mit Heilkräutern und so aus, welche sie auch im Wald sammelt und eventuell als Nebenverdienst verkaufen kann...
Hängt an ihren Bruder als Vorbild, und hat ihm immer mehr oder weniger nachgeeifert. Daher der Wunsch ebenfalls zu Wache zu gehören. Befindet sich daher noch in Ausbildung oder gerade abgeschlossen.

Charakter: naturverbunden, ruhig, beobachtet meist zuerst, recht unerfahren vielleicht sogar etwas naiv im Umgang mit Menschen, hilfsbereit, willensstark, wenn ihr etwas wichtig ist

Was wäre vor dem Hintergrund, dass sie aus Dornengrund kommen könnte (falls der Charakter für die Zukunft bestehen bleibt), eher denkbar? Würde die dort bestehende Elbengemeinde nämlich gern etwas zu verstärken.

Ich wäre euch an der Stelle sehr dankbar über weitere Informationen zu den Elben von Galladoorn dankbar, um mich besser daran orientieren zu können.

Mir stellt sich hier auch noch die Frage nach einem guten Ansatz, um ins Spiel zu kommen...

Danke schon mal für eure Hilfe.

Offline Gmorks Bedauern

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #22 am: Juni 07, 2016, 03:20:51 »
Hallo Thami,

Hi Leute,
irgendwie hänge ich grad noch bei dem Hintergrund für meinen Charakter fest. Hätte die Fragen am liebsten schon beim letzten Stammtisch gestellt, aber da kam mir die Arbeit dazwischen....

Dafür gibt es ja das Forum...und die SIM, also die Simulationsleitung. In diesem Fall vertreten von mir. Wir beraten Spieler und Orgas und kennen uns recht gut im Hintergrund aus. Wir hatten uns beim Stammtisch ja schon gesehen.

Bisherige Überlegungen sind:
Nárescien (Haus oder Familienname lasse ich erst mal bewusst außen vor)
Waldelbe
Ich würde sie gerne als noch relativ unerfahrene Jägerin/Wache aufbauen.
Familie: Vater Künstler, Mutter Heilerin, älterer Bruder Krieger, ältere Schwester Künstlerin.
Kennt sich daher etwas mit Heilkräutern und so aus, welche sie auch im Wald sammelt und eventuell als Nebenverdienst verkaufen kann...

Klingt soweit stabil. Nichts außergewöhnliches und glaubwürdig. Tendenziell könnte man dich in eines der drei Häuser der Erynmimo, der Dornengrunder Waldelben packen...das würde bei der gewünschten Profession durchaus Sinn ergeben. Doch dazu unten mehr.


Hängt an ihren Bruder als Vorbild, und hat ihm immer mehr oder weniger nachgeeifert. Daher der Wunsch ebenfalls zu Wache zu gehören. Befindet sich daher noch in Ausbildung oder gerade abgeschlossen.


Verwandte des Charakters sind im LARP immer gut und zu vielem zu gebrauchen (>:D). Ich würde dir aber raten, da du selber ja noch nicht so genau weißt, wie das mit dem Kämpfen und so geht, dass sich auch der Charakter, genau wie du selbst, erst am Anfang seiner Ausbildung ist. Etwas darstellen, dass man nicht kann, geht schlichtweg nicht, aber so können Charakter und Spieler sozusagen Hand in Hand "reifen". ;)

Charakter: naturverbunden, ruhig, beobachtet meist zuerst, recht unerfahren vielleicht sogar etwas naiv im Umgang mit Menschen, hilfsbereit, willensstark, wenn ihr etwas wichtig ist

Läuft! Elben die Menschen gegenüber naiv sind, führen oft zu sehr unterhaltsamen Gesprächen. ;D

Lass deine Elbe aber bloß nicht kühl, distanziert und arrogant sein. Solche Elben trifft man immer wieder. Manche Spieler können das auch richtig gut. Aber die meisten, die diese Variante einer Elbe spielen, spielen für sich allein, weil keiner von sich aus auf ihn zugehen wird. Schweigsame und distanzierte Charaktere grenzen sich daher oft selbst aus, und das oft ohne es zu wollen. Für noch nicht so erfahrene Spieler, ist das meist eher abschreckend als ermunternd. Daher ist naiv und neugierig viel tauglicher, meine ich. ;)

Was wäre vor dem Hintergrund, dass sie aus Dornengrund kommen könnte (falls der Charakter für die Zukunft bestehen bleibt), eher denkbar? Würde die dort bestehende Elbengemeinde nämlich gern etwas zu verstärken.

Ich wäre euch an der Stelle sehr dankbar über weitere Informationen zu den Elben von Galladoorn dankbar, um mich besser daran orientieren zu können.

Das sollte gar kein Problem sein. Allerdings sollte man wissen, dass die Dornengrunder Waldelben etwas besonderes sind. Sie nennen sich die Erynmimo und sind in der Regel recht klein von Wuchs. Schreibe mich mal per Mail auf bsemrau@drachenreiter.de an, dann schicke ich dir weiterführende Hintergrundinfo zu den Erynmimo. Hier das wichtigste, was jedermann im Reich (oder zumindest in Dornengrund) über die dortigen Elben weiß:

    "Die Elben im Dunkelwald, der heute schlicht Elbenwald genannt wird, sind vor vielen Jahrtausenden dorthin gekommen. Als sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden, fanden sie Aufnahme in diesem tiefen Wald einer Region, die heute Dornengrund heißt. Im Laufe der Jahre siedelten sich um den Elbenwald herum immer mehr Menschen an, die alsbald begannen, diesen abzuholzen. Ein paar hundert Jahre ließen die Elben dies geschehen, doch irgendwann hatten die Menschen den Waldrand nahe genug an die Siedlungen der Elben heran getrieben - und so geboten die Elben den Menschen Einhalt. Viele Jahre musste der Wald und die Heimat der Elben nun mit Waffen verteidigt werden. Doch nach und nach gewöhnten sich die menschlichen Nachbarn des Waldes daran, nur noch das allernötigste Holz im Wald zu schlagen. Seitdem leben die Elben mit den Menschen in Eintracht. Viel später entstand auf diesem Gebiet die Baronie Dornengrund. Doch noch heute wissen die Menschen um die Geschichte des Elbenwaldes, und begegnen ihm deshalb mit höchstem Respekt und betreten ihn nur selten.

    Wenn man die Elben des Waldes selbst beschreiben möchte, wäre als erstes ihre Größe zu nennen. Nach den Jahrtausenden in den dichten Wäldern sind die Dornengrunder Waldelben kleiner geworden, und sind jetzt selbst nach menschlichem Maßstab nicht besonders groß. Wenige werden sechs Fuß groß, meist sind sie ein paar Zoll kleiner. Trotzdem sind sie aber von typisch elbenhaftem, schmalen Wuchs und sehr schön anzuschauen. Auch in Anmut und Ausdruck stehen sie den sonst bekannten Elbenvölkern in keinster Weise nach. Bei den Haarfarben sind alle Töne von Hellblond bis Schwarz vertreten. Wenn sie eines natürlichen Todes sterben, was selten genug vorkommt, werden sie bis dahin etwa 600 Jahre alt. Es soll aber auch manche geben, die weit älter werden.

    Ihre Gewandung und Umgebung gestalten die Elben in Dornengrund in der typisch elbischen, zeitlos atemberaubenden schönen Weise, die die Menschen seit jeher an den Elben fasziniert. Sie leben für gewöhnlich sehr zurückgezogen, doch halten sie über Gesandte am Hofe der Baronin von Dornengrund Kontakt zu den Menschen ihrer Umgebung. Es ist außerdem nicht ungewöhnlich, dass Elben in den ersten zwei Jahrhunderten ihres Lebens viel Zeit außerhalb des Waldes verbringen - um die Welt kennen zu lernen und auch, weil ihr nicht geringer Abenteuergeist sie in eben jene hinaustreibt - bevor sie sesshafter werden. Deswegen sind Elben, die man in Dornengrund und darum herum antrifft, für gewöhnlich nicht älter als 150 Jahre.

    Man sagt, dass sich die Elben im Elbenwald in drei Häusern finden. Diese existieren schon länger, als sich Menschen erinnern können. Die Zugehörigkeit zu einem Haus spiegelt sich im Namen der Elben wieder, jedoch gehören nicht alle Elben einem der drei Häuser an. Die Elben im Elbenwald sind – obwohl in eher kleinen, sehr einfachen Gehöften und Siedlungen lebend – sehr zivilisiert. Allerdings haben sie durch ihre naturnahe Lebensweise eine selbst für Elben sehr ausgeprägte Liebe zur Natur entwickelt. Sie erfassen die gesamte Schöpfung: Vom Wissen über die Welt auf und unter dem Erdboden und deren Bewohner, bis hin zu den magischen Sphären, die diese Welt durchdringen und beeinflussen. Man munkelt, sie seien deswegen ohne arkanes Studium in der Lage, einfache, aber manchmal durchaus kraftvolle, Magie zu wirken."

Das sind die offiziell bekannten Infos über die Dornengrunder Elben. Mehr und spezifischeres dann gerne per Mail. ;)

Mir stellt sich hier auch noch die Frage nach einem guten Ansatz, um ins Spiel zu kommen...

Grundsätzlich musst du dir die Frage stellen, was dein Charakter an dem Ort treibt, wo du ihn spielst, respektive wie und warum er dorthin gereist ist. Da dein Charakter sich etwas mit Heilkräutern auskennt , dann könnte sie auf einer größeren Tour durch das Reich der zwei Flußgeschwister (also Galladoorn...aber was interessieren Elben die Grenzen der Menschen) sein, um seltene Kräuter zu finden. Wenn der Charakter tatsächlich mehr in die Krieger-/ Jäger-Ecke gehen soll, dann könnte der Charakter im Zuge einer Art "Ritus" in der Gegend herumreisen, um einen ersten Eindruck von der Welt ausserhalb des Elfenwaldes zu bekommen. Und das vielleicht sogar, um sich die Jugendlichen Hörner abzustoßen und um offiziell Erwachsen zu werden. Tatsächlich würde ich eine Entscheidung, welche Profession du wählen möchtest noch gar nicht genau festlegen, sondern die Entwicklungen auf der nächsten Con (oder den nächsten Cons) darüber entscheiden lassen. Wenn es dir auf einmal mehr Spaß macht den Verwundeten und Kranken zu helfen, dann mach dies weiter. Wenn du eher Spaß daran findest die Bösen zu vermöppen (oder die Guten, je nachdem), dann entscheide dich für den Weg des Kriegers, um die Kriegerelite der Erynmimo aufzusteigen, der Wächter des Waldes. Und wenn ich es übersetzt habe, dann bekommst du auch das elbische Wort dafür. ;)

Die angesprochene "Lern-Reise/ Selbstfindungstrip" würde dir Gelegenheit geben mit denjenigen, die du unterwegs trifft ins Gespräch zu kommen und deine Fähigkeiten (oder zumindest deinen guten Willen) anzubieten. Wer heilt, ist heilig, und wer (gegen die richtigen) kämpft, ein guter Freund...da muss man sich über schnelle Bekanntschaften in der Regel kaum Gedanken machen. ;D

So, jetzt habe ich dich vermutlich genug verwirrt. Wenn du Fragen hast, her damit. Wenn du den Hintergrund der Erynmimo oder sonst irgendwie Hilfe mit dem Charakter brauchst, schreibe mich oder die gesamte SIM unter galladoorn@drachenreiter.de an. Wir lieben es zu helfen! :D

Ansonsten viel Spaß!

Gruß,
Björn
Bespielte Charaktere:
+ Romarik Aurora von Tauenrank - Baron von Schwingenstein
+ Giskard von Gramswald - Ritter Galladoorns
+ Konstantin Zweischneid - Landsknecht der Eysernen Fauszt
+ Mikahel Yowanuk - Husar der Siebel Säbel
+ Iwan Kirvanoff - Werwolf (tot)
+ Gorgo Vendelius, Gefallener Paladin

Offline Sebastian_O

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #23 am: Juni 07, 2016, 07:40:26 »
Jetzt hat Björn alles gesagt. ;)

Der Spielansatz " Ich reise herum und erkunde die nähere Umgebung von Dornengrund" ist neben den Vorteilen die Björn genannt hat auch für diesen alphacon sehr tauglich und kann dir einen guten Ansatz geben warum du gerade mi recht vielen Menschen unterwegs bist.
Bespielte Charaktere:
+ Urs, Knecht und Waffenknecht
+ Jerzy "Jurek" Olek Rozhenko, Prosekutor
+ Vincenzo Baliguri
+ Sebastian, Kuschelkater

Offline Navora

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #24 am: Juni 07, 2016, 15:05:35 »
Jo da hat Björn tatsächlich weitestgehend alles abgedeckt, mag nur noch auf ein paar Dinge aus eigener Erfahrung eingehen:

Hintergrund klingt absolut stabil und glaubwürdig, stimme ich Björn komplett zu, du hast viele Ansatzpunkte die du ausbauen kannst je nach Wunsch, klingt nach Potential für die Zukunft.
Ich rate ebenfalls dringend dazu eine Elbe am Beginn ihrer Ausbildung zu spielen - es sei denn du kannst schon extrem gut kämpfen aber selbst dann wäre ich mir nicht sicher, an Larp-Kampf muss man sich gewöhnen und  OT Unerfahrenheit schlägt sich zwangsläufig in IT Verhalten nieder, dafür nimmt man aber auch gaaaanz schnell IT glaubwürdige Haltungen/Handlungen/Bewegungen an, sobald man die Erfahrung ein wenig bekommt. Und es fühlt sich sehr rund an, wenn Charakter und Spieler gemeinsam lernen, wie Björn das so schön ausgeführt hat. Da spricht auch bei einem alten Volk nichts dagegen, die reifen auch.


Zitat
    Charakter: naturverbunden, ruhig, beobachtet meist zuerst, recht unerfahren vielleicht sogar etwas naiv im Umgang mit Menschen, hilfsbereit, willensstark, wenn ihr etwas wichtig ist


Läuft! Elben die Menschen gegenüber naiv sind, führen oft zu sehr unterhaltsamen Gesprächen. ;D

Lass deine Elbe aber bloß nicht kühl, distanziert und arrogant sein. Solche Elben trifft man immer wieder. Manche Spieler können das auch richtig gut. Aber die meisten, die diese Variante einer Elbe spielen, spielen für sich allein, weil keiner von sich aus auf ihn zugehen wird. Schweigsame und distanzierte Charaktere grenzen sich daher oft selbst aus, und das oft ohne es zu wollen. Für noch nicht so erfahrene Spieler, ist das meist eher abschreckend als ermunternd. Daher ist naiv und neugierig viel tauglicher, meine ich. ;)
Gefällt mir gut der Charakter, sollte auch absolut funktionieren. Zu Björns Anmerkung möchte ich noch hinzufügen dass m.M.n. Balance und Ausdruck da wichtig ist. Menschen öfter mal nach ihren komischen Bräuchen Fragen funktioniert wunderbar, insbesondere wennn man es ruhig, geduldig und bedachtsam tut. Zu schnell und aufgeregt wirkt schnell nach Kender, aber so klingt dein Charakter auch nicht.
Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht das man als Elbenspieler tendenziell immer bereit sein sollte, der Anspielende zu sein und nicht der, der auf Anspielen wartet. Das gilt zwar bestimmt auch für viele anderen Rollen, aber selbst wenn man einen eher offenen Elben spielt weiß das erst einmal niemand und das Volk wirkt aufgrund seiner Ausstrahlung und Würde die man ja versucht rüberzubringen meist schon distanzierend. Auch und gerade wenn dein Charakter eher ruhiger (=schweigsamer?) ist. Da muss man dann selbst definitiv das Eis brechen und eben in die Menschenunterhaltung eine Frage einwerfen. Sich laut verwundern was das für ein komisches Konzept ist. Nachhaken. Eben selbst aktiv sein, dann findet man auch gut in Spiel hinein. Je nach Gruppe und eigener Erfahrung kann man sich dann später sogar die von Björn geschildete Kühle mal erlauben. Wenn man sich die Freunde schon gemacht hat und die wissen, wie sie mit dir umgehen müssen. Aber immer mit Vorsicht genießen. Kann Spaß machen, muss man aber sehr sehr genau wissen, wann, wo, wie, mit und bei wem. Ist daher auch eher etwas für die x-te Con und nicht für die erste.
Kriegt man mit der Zeit aber raus, so lange ist weltfremd/naiv das Beste was man tun kann m.M.n. Und eben sich aktiv Spiel suchen, du kannst als Elbe etwas weniger darauf bauen (insbesondere auf späteren Cons) einfach so eingebunden zu werden weil eben die meisten Mitreisenden (und NSC) meist Menschen sind und die kulturelle Barriere überwunden werden muss (die, einmal angespielt seeehr viel Spiel generieren kann). Das sollte von dir ausgehen, denn du bist in der Minderzahl.

Zitat
    Mir stellt sich hier auch noch die Frage nach einem guten Ansatz, um ins Spiel zu kommen...

Björns Selbstfindungstrip-Idee hat meine volle Zustimmung, schon allein weil ich weiß dass er funktioniert  ;D.  Alternativ kann man auch einfach Reiselust/Herumstromern bei einer jungen Elbe nehmen, gerade Waldelben sind ja jetzt kein zu jeder Zeit übermäßig sesshaftes Volk. Und dann einfach in das Reinstolpern was da passiert. Hups. Gerade wenn man naiv in Bezug auf Menschen ist. Was in Erus Namen machen die denn da?
Und wenn du einen Reisegrund hast... Spiel deine Andersartigkeit aus. Es werden immer wieder Dinge fallen im Gespräch der anderen Spieler, die du nicht kennst oder die du ganz, ganz anders empfindest. Und dann hast du einen Ansatz, den du ansprechen kannst. Auf dem letzten Alpha hatten wir binnen der ersten Minuten den ersten kulturellen Austausch á la *Bett oder Baum, worauf schläft es sich besser?* weil ein Mensch sich ein Lager mit Bett gewünscht hatte und ich anderer Meinung war    ;). Sobald der Plot anläuft, bietet er selbst natürlich ebenfalls Anspielpunkte, aber wenn darüber mal keine da sind funktioniert so was recht zuverlässig meiner Erfahrung nach.

Zu den Dornengrunder Waldelben kann ich dir leider nichts aus Erfahrung sagen, aber da hast du die Björnpedia ja schon gefunden  ;D. Freue mich aber, mal wieder etwas von unseren Nachbarn zu hören.
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Offline Thami

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #25 am: Juni 07, 2016, 22:56:29 »
Erstmal vielen Dank für die vielen Infos, fühl mich da noch ganz erschlagen  ;)

Hier mal meine nun etwas überdachten Charakterüberlegungen. Sollt jetzt soweit für die Alphacon tauglich sein und man kann dann ja weiter drauf aufbauen.

Nárescien (Haus oder Familienname lasse ich erst mal bewusst außen vor)
Waldelbe
Familie: Vater Künstler, Mutter Heilerin, älterer Bruder Krieger, ältere Schwester Künstlerin.
Kennt sich daher etwas mit Heilkräutern und so aus, welche sie auch im Wald sammelt und eventuell als Nebenverdienst verkaufen kann...
Hängt an ihren Bruder als Vorbild, und hat ihm immer mehr oder weniger nachgeeifert und von ihm ein wenig übers Jagen /Kämpfen gelernt.
Nun steht sie vor der Frage, welchen Weg sie für ihr Leben einschlagen soll.
Bevor sie sich allerdings festlegt, begibt sie sich erst mal aus dem vertrauten Wald, um die Welt drum herum mit eigenen Augen kennen zu lernen und so ihren Platz in dieser zu finden.

Charakter: naturverbunden, ruhig, beobachtet meist zuerst, recht unerfahren vielleicht sogar etwas naiv im Umgang mit Menschen, hilfsbereit, willensstark, wenn ihr etwas wichtig ist


Damit wär nun der von Björn und Navora angesprochene Selbstfindungstrip eingearbeitet. Und ich kann Nárescien in eine der beiden Richtungen zu entwickeln, je nach dem was mir mehr liegt. (Auch wenn mein Interesse im Moment mehr Richtung Jägerin/Kriegerin tendiert, aber was draus wird, sieht man ja dann)

Klingt soweit stabil. Nichts außergewöhnliches und glaubwürdig. Tendenziell könnte man dich in eines der drei Häuser der Erynmimo, der Dornengrunder Waldelben packen...das würde bei der gewünschten Profession durchaus Sinn ergeben.
Schön, dass mein Charakter von der Tendenz her in die Richtung passt.  :)
Bin auf jeden Fall weiter an dem Hintergrund interessiert, hört sich schon mal sehr gut an.
Würd Nárescien, dort gern ansiedeln. Natürlich nur mit dem Segen der SIM.
Wäre allerdings eher im oberen Längenspektum für die Erynmimo einzuordnen (1.75m), falls einen nicht gleich dafür disqualifiziert.
@ Björn: Schreib dir gleich auch noch eine Mail bezüglich den weiteren Infos zu den Erynmimo.


Verwandte des Charakters sind im LARP immer gut und zu vielem zu gebrauchen (>:D). Ich würde dir aber raten, da du selber ja noch nicht so genau weißt, wie das mit dem Kämpfen und so geht, dass sich auch der Charakter, genau wie du selbst, erst am Anfang seiner Ausbildung ist. Etwas darstellen, dass man nicht kann, geht schlichtweg nicht, aber so können Charakter und Spieler sozusagen Hand in Hand "reifen". ;)

Die Verwanden hab ich auch jetzt erst mal so belassen. Kann man später sicher noch mehr mit machen... (>:D)
Den Tipp mit der Ausbildung hab ich befolgt und lasse den Charakter jetzt so zu sagen vor dem richtigen Beginn einer Ausbildung starten. Ich sag nur Selbstfindungsstrip  ;) Dann sammelt sie IT die nötigen Erfahrungen.

Läuft! Elben die Menschen gegenüber naiv sind, führen oft zu sehr unterhaltsamen Gesprächen. ;D

Lass deine Elbe aber bloß nicht kühl, distanziert und arrogant sein. Solche Elben trifft man immer wieder. Manche Spieler können das auch richtig gut. Aber die meisten, die diese Variante einer Elbe spielen, spielen für sich allein, weil keiner von sich aus auf ihn zugehen wird. Schweigsame und distanzierte Charaktere grenzen sich daher oft selbst aus, und das oft ohne es zu wollen. Für noch nicht so erfahrene Spieler, ist das meist eher abschreckend als ermunternd. Daher ist naiv und neugierig viel tauglicher, meine ich. ;)

Gefällt mir gut der Charakter, sollte auch absolut funktionieren. Zu Björns Anmerkung möchte ich noch hinzufügen dass m.M.n. Balance und Ausdruck da wichtig ist. Menschen öfter mal nach ihren komischen Bräuchen Fragen funktioniert wunderbar, insbesondere wennn man es ruhig, geduldig und bedachtsam tut. Zu schnell und aufgeregt wirkt schnell nach Kender, aber so klingt dein Charakter auch nicht.
Allgemein habe ich die Erfahrung gemacht das man als Elbenspieler tendenziell immer bereit sein sollte, der Anspielende zu sein und nicht der, der auf Anspielen wartet. Das gilt zwar bestimmt auch für viele anderen Rollen, aber selbst wenn man einen eher offenen Elben spielt weiß das erst einmal niemand und das Volk wirkt aufgrund seiner Ausstrahlung und Würde die man ja versucht rüberzubringen meist schon distanzierend. Auch und gerade wenn dein Charakter eher ruhiger (=schweigsamer?) ist. Da muss man dann selbst definitiv das Eis brechen und eben in die Menschenunterhaltung eine Frage einwerfen. Sich laut verwundern was das für ein komisches Konzept ist. Nachhaken. Eben selbst aktiv sein, dann findet man auch gut in Spiel hinein. Je nach Gruppe und eigener Erfahrung kann man sich dann später sogar die von Björn geschildete Kühle mal erlauben. Wenn man sich die Freunde schon gemacht hat und die wissen, wie sie mit dir umgehen müssen. Aber immer mit Vorsicht genießen. Kann Spaß machen, muss man aber sehr sehr genau wissen, wann, wo, wie, mit und bei wem. Ist daher auch eher etwas für die x-te Con und nicht für die erste.
Kriegt man mit der Zeit aber raus, so lange ist weltfremd/naiv das Beste was man tun kann m.M.n. Und eben sich aktiv Spiel suchen, du kannst als Elbe etwas weniger darauf bauen (insbesondere auf späteren Cons) einfach so eingebunden zu werden weil eben die meisten Mitreisenden (und NSC) meist Menschen sind und die kulturelle Barriere überwunden werden muss (die, einmal angespielt seeehr viel Spiel generieren kann). Das sollte von dir ausgehen, denn du bist in der Minderzahl.

Das naive ist auch so gedacht, wie dass sich dadurch Spielansätze finden lassen... Der Charakter kennt bisher eben selbst nur die Welt in ihrem Wald und alles andere  (Menschen und ihre Eigenarten beispielsweise) halt nur am Rande. Da gibt es eben viele Fragen ;D
Danke, für die Tipps. Werde auf jeden Fall versuchen, auf das Gleichgewicht zu achten und mich selbst in Spiel einzubringen. Der kulturelle Austausch ist dabei auf jeden Fall ein toller Ansatzpunkt.
Das „ruhig“ in der Charakterbeschreibung ist drin, weil ich es selbst nicht die ganze Zeit von mir selbst aus nicht durchhalten kann, mich in ständig in jeder Konversation zu beteiligen, sondern die Tendenz hab dann mal „auszusteigen“ (OT-Gründe). Wenn der Charakter dann sich teils eher in der Beobachterrolle befindet, sollte das aber machbar sein. Ansonsten möchte ich Nárescien eher als einen Charakter, der meist erst mal nachdenkt und dann handelt, darstellen. (Wenn das so verständlich ist. ???)

Wenn ich vor hätte, den Charakter als sehr weltentrückt, distanziert wirken zu lassen, der sich als den Menschen "überlegen" erachtet, hätte ich eher einen waschechten Noldo mit allen Konsequenzen kreiert. Aber das ist mir dann doch zu heftig, besonders als erster Charakter! (Meine Noldor bleiben lieber Cosplay-Charaktere! Ist auch sicherer so!)

Offline Navora

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Re: Und noch eine Neue... :)
« Antwort #26 am: Juni 08, 2016, 12:44:57 »
Zitat
Das „ruhig“ in der Charakterbeschreibung ist drin, weil ich es selbst nicht die ganze Zeit von mir selbst aus nicht durchhalten kann, mich in ständig in jeder Konversation zu beteiligen, sondern die Tendenz hab dann mal „auszusteigen“ (OT-Gründe). Wenn der Charakter dann sich teils eher in der Beobachterrolle befindet, sollte das aber machbar sein. Ansonsten möchte ich Nárescien eher als einen Charakter, der meist erst mal nachdenkt und dann handelt, darstellen. (Wenn das so verständlich ist. ???)
Ja, ist komplett verständlich und kann ich gut nachvollziehen. Das klappt auch wunderbar würde ich sagen, also das Hand-in-Hand-gehen von sich OT gerne mal ausklinken wollen und die Elbe in die stille Beobachterin zurückziehen. Kann dir auch helfen, die Überreizung des ersten Cons zu verarbeiten und wieder runterzukommen.


Freut mich, wenn die Tipps ein wenig helfen konnten.

Und: Ja. So richtig waschechte Noldor sind im Cosplay besser aufgehoben. Zumindest wenn man den Charakter nicht ausschließlich in einem sehr, sehr festen reinen Elbenverband spielen will.
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